KI
Aber diese Logik ändert sich gerade. Mit der richtigen Softwarearchitektur kann das Auto zu einer Plattform für kontinuierliche Verbesserungen werden – zu einem Produkt, das sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt, verfeinert und optimiert, selbst nachdem es das Werk verlassen hat.
Dieser Wandel erfordert eine neue Denkweise: in Bezug auf Produkte, Organisationen und Geschäftsmodelle.

Abschließende Gedanken
Bei der Umstellung auf softwaredefinierte Fahrzeuge geht es nicht nur um Technologie, sondern auch um Architektur, Systemdenken und Zusammenarbeit. Um erfolgreich zu sein, müssen Unternehmen in der Lage sein, sowohl mit hoher technischer Komplexität als auch mit weitreichenden geschäftlichen Auswirkungen umzugehen.
Und genau an dieser Schnittstelle – zwischen Systemarchitektur, agiler Entwicklung und strategischen Technologiekompetenzen – machen starke Entwicklungspartner den Unterschied.
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Lassen Sie uns darüber sprechen – wir erzählen Ihnen gerne mehr.
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Erst kürzlich hat Atlassian angekündigt, seine Enterprise-AI-Lösung Rovo für die Mehrheit seiner Cloud-Kunden ohne Zusatzkosten bereitzustellen. Aktuell beginnt die Einführung mit Zugriff für Premium- und Enterprise-User von Jira, Confluence und Jira Service Management; der Zugang für Standard-User folgt in Kürze.
Rovo umfasst mehrere Komponenten, darunter Rovo Search als mächtige Suche über alle Atlassian-Lösungen hinweg; und Rovo Chat als ein KI-Kollege, der Fragen beantwortet und intelligente Vorschläge liefert; sowie die Rovo Agents.
Beispiele von Rovo Agents
Wandelt Meeting-Notizen automatisch in klare, umsetzbare Erkenntnisse um.
Nach einem Kundengespräch analysiert der Agent das Call-Transkript und erstellt eine kompakte Zusammenfassung – die Nachbereitung des Termins dauert so statt einer Stunde nur noch fünf Minuten.
Erstellt professionelle Release Notes direkt aus Ihrem Jira-Backlog.
Der Agent analysiert abgeschlossene Tickets, extrahiert relevante Inhalte und formatiert sie als strukturierte Release Notes – sofort bereit zur Veröffentlichung.
Verbessert die Qualität der Fehlerverfolgung indem der Agent sicherstellt, dass alle notwendigen Informationen vorliegen.
Der Agent prüft Bug-Tickets auf wesentliche Angaben (z. B. Reproduktionsschritte, Browser-Version) und weist auf fehlende oder unklare Inhalte hin.
Rovo ist dafür gemacht, Unternehmenswissen sicher zu erschließen, komplexe Daten in maßgeschneiderte Einblicke umzuwandeln und die Entscheidungsfindung für eine noch effizientere Teamarbeit zu beschleunigen.
Fazit: Kleine Helfer, große Wirkung
Rovo Agents bringen die Vorteile künstlicher Intelligenz direkt in Ihre tägliche Arbeit – ganz ohne komplexe Implementierung oder tiefes technisches Know-how. Agenten sparen Ihnen Zeit, sorgen für mehr Übersicht und ermöglichen es, sich auf das zu konzentrieren, was wirklich zählt.
Sind Sie neugierig, wie Rovo-Agenten in Ihr Atlassian-Ökosystem passen? Wir helfen Ihnen gern. Erfahren Sie mehr über unser gesamtes Angebot an Atlassian-Services.
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Dann melden Sie sich zu unserem kostenlosen Webinar am 22. Mai an und erfahren Sie, wie Sie Atlassian Rovo optimal in Ihrem Arbeitsalltag einsetzen – mit konkreten Use Cases und Expertenwissen.
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Der Begriff Vibe Coding, kürzlich vom ehemaligen OpenAI-CTO Andrej Karpathy geprägt, beschreibt einen extrem KI-gesteuerten Coding-Stil, bei dem Entwickler:innen die meiste Arbeit der KI überlassen und in natürlicher Sprache mit ihr interagieren. Statt manuell nach der Stelle zu suchen, an welcher der Abstand einer Seitenleiste angepasst werden muss, sagt man einfach: „Mach das Padding halb so groß“ – und die KI (künstliche Intelligenz) übernimmt den Rest. Änderungen am Code werden ohne Review übernommen, Fehler durch Trial-and-Error beseitigt, und der Code wächst in einer Geschwindigkeit, die das menschliche Verständnis zunehmend überholt.
Das wirft eine zentrale Frage auf: Ist Vibe Coding ein disruptiver Ansatz, der die Art zu entwickeln grundlegend verändern kann, oder doch nur ein cleverer Shortcut für Prototyping-Szenarien? Und wie verhält es sich zum etablierten DevOps-Prinzip?
Ist Vibe Coding ein disruptiver Ansatz, der die Art zu entwickeln grundlegend verändern kann, oder doch nur ein cleverer Shortcut fürs Prototyping?
Zukünftig müssen Entwickler:innen zwischen KI-gesteuerter Geschwindigkeit und DevOps-Präzision navigieren können – und dabei die richtige Balance zwischen Intuition und Kontrolle finden.
Fazit
KI-getriebene Methoden wie Vibe Coding sind sehr spannend und haben das Potenzial, schnelle Innovation zu revolutionieren. Aber sie ersetzen nicht die Notwendigkeit strukturierter Prozesse für Produktion und Skalierbarkeit. Zukünftig müssen Entwickler:innen zwischen KI-gesteuerter Geschwindigkeit und DevOps-Präzision navigieren können – und dabei die richtige Balance zwischen Intuition und Kontrolle finden. KI verändert, wie wir Software entwickeln, aber nicht, warum wir sie entwickeln!
Sie wollen Software entwickeln – smart, schnell und bereit für die Zukunft?
Erleben Sie, wie wir aus starken Ideen skalierbare Lösungen schaffen – mit agiler Softwareentwicklung, die wirklich funktioniert. Zu den HiQ Development-Services!
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Es besteht wenig Zweifel: Auch der Wirtschaftsstandort Deutschland wird sich in den kommenden Jahren verstärkt mit Handelszöllen auseinandersetzen müssen. Besonders deutlich wurde dies jüngst, als Donald Trump im Rahmen seiner zweiten Amtszeit als US-Präsident weitreichende neue Zölle ankündigte – unter anderem gegenüber China, der EU und anderen großen Industrienationen. Die Zeichen sind eindeutig: Die Welle des Protektionismus, die die Weltwirtschaft in den letzten Jahren erfasst hat, ebbt nicht ab – sie nimmt sogar an Fahrt auf.
Für die produzierende Industrie auch in Europa und Deutschland bedeutet das: Planung und Strategie können sich nicht mehr wie gewohnt auf ein stabiles, berechenbares Handelsumfeld stützen. Vielmehr müssen Unternehmen auf schnelle Veränderungen, unerwartete Hürden und neue Kostenstrukturen vorbereitet sein, die sowohl die Produktion als auch die Rentabilität stark beeinflussen können. Hier kommt Künstliche Intelligenz (KI) ins Spiel: nicht als Zukunftsvision, sondern als praktisches Werkzeug für das Hier und Jetzt.
Immer mehr Industrieunternehmen erkennen: KI kann als intelligenter Kompass in einem dynamischen geopolitischen Umfeld dienen. Durch die Verknüpfung von Daten aus Zollsystemen, Logistikströmen und geopolitischen Analysen kann sie Unsicherheit in handlungsrelevantes Wissen umwandeln. Sofie Perslow, KI-Expertin bei HiQ, erklärt: „Damit KI die Auswirkungen von Handelszöllen in Echtzeit vorhersagen kann, braucht sie Zugang zu vernetzten, qualitätsgesicherten Daten – sowohl aus unternehmenseigenen Systemen als auch aus externen Quellen. Logistik, Zolldaten und Marktveränderungen müssen in denselben Datenstrom eingespeist werden.“
„Agentenbasierte KI ermöglicht es, Veränderungen in der Lieferkette automatisch zu überwachen, Nachverhandlungen vorzuschlagen oder Materialflüsse dynamisch umzuleiten. Aber: Die Systeme müssen im Einklang mit der Geschäftslogik handeln – nicht nur datengetrieben, sondern geschäftsgetrieben.“
Sofie Perslow, Head of AI, HiQ
Risiken erkennen, bevor sie wirken
Richtig trainierte KI-Modelle können Handelsmuster und geopolitische Entwicklungen beobachten und potenzielle Risiken frühzeitig erkennen. Steht beispielsweise ein Handelsabkommen davor zu Scheitern oder werden neue Zölle angekündigt, kann KI frühzeitig warnen. Auf diese Weise können Unternehmen ihre Lieferantenbasis diversifizieren und fundierte Szenarien für mögliche Handelskonflikte vorbereiten. Ein Unternehmen wie Harley-Davidson, das 2018 stark unter den US-Stahlzöllen litt, hätte mit entsprechenden Tools möglicherweise andere Entscheidungen getroffen.
In einer komplexen globalen Wirtschaft ist die Optimierung der Produktion von entscheidender Bedeutung. Die Stärke von KI liegt in ihrer Fähigkeit, Faktoren wie Lohnkosten, Energiepreise, Transportoptionen und Zölle gegeneinander abzuwägen. So können Unternehmen strategisch entscheiden, wo sie produzieren; und zwar nicht nur auf der Grundlage der aktuellen Kosten, sondern auch unter Berücksichtigung künftiger Risiken und Chancen. Apple beispielsweise hat bereits Teile seiner Produktion von China nach Indien und Vietnam verlagert. Mit KI können solche Entscheidungen schneller, fundierter und risikoärmer getroffen werden.

Das richtige Produkt für den richtigen Markt – trotz Handelsbarrieren
Auch Kundenstrategien müssen an die neue Zollrealität angepasst werden. KI-basierte Systeme können Marktdaten analysieren, um beispielsweise eine stärkere Ausrichtung auf Regionen mit niedrigeren Zöllen oder eine Änderung des Produktportfolios zu empfehlen.
Selbst Marketingmaßnahmen lassen sich feiner justieren – zum Beispiel durch den KI-Einsatz zur Optimierung von Kampagnen, die zollbedingte Preiserhöhungen berücksichtigen. Als die USA 2019 drohten, Zölle auf mexikanische Produkte zu erheben, war die Automobilindustrie unmittelbar betroffen. Mit der richtigen KI-Unterstützung hätten die Unternehmen proaktiv reagieren können.
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Bürokratie, die niemand will – aber alle bewältigen müssen
Handelszölle stellen nicht nur wirtschaftliche, sondern auch bürokratische Herausforderungen dar. Die korrekte Klassifizierung von Produkten, die Einhaltung von Vorschriften und die Erstellung von Zolldokumenten sind zeitaufwändig und erfordern Präzision. KI kann viele dieser Prozesse automatisieren, interne Systeme in Echtzeit mit aktuellen Regelwerken aktualisieren und Compliance sicherstellen – ohne wertvolle Ressourcen von Kernaufgaben abzuziehen.
Dabei gilt jedoch: Technologie allein reicht nicht! „Nur wenn KI durch Transparenz, Feedbackschleifen und manuelle Eingriffsmöglichkeiten mit menschlichem Urteilsvermögen verknüpft wird, schaffen wir Vertrauen und echten geschäftlichen Mehrwert – bei Entscheidungen, die Kunden, Kosten und die Gesellschaft betreffen“, betont Sofie Perslow.
„Nur wenn KI durch Transparenz, Feedbackschleifen und manuelle Eingriffsmöglichkeiten mit menschlichem Urteilsvermögen verknüpft wird, schaffen wir Vertrauen und echten geschäftlichen Mehrwert – bei Entscheidungen, die Kunden, Kosten und die Geselschaft betreffen.“
Sofie Perslow, Head of AI, HiQ
KI braucht Daten
Herausforderungen verbleiben. Viele der heute verfügbaren KI-Tools sind auf den Einzelhandel ausgelegt, und nicht auf das komplexe Ökosystem der Fertigungsindustrie. Um das volle Potenzial von KI bei der Bewältigung von Handelszöllen zu entfalten, braucht es eine bessere Anbindung an Zollsysteme, Zugriff auf aktuelle Handelsdaten sowie eine enge Zusammenarbeit zwischen Technologieanbietern, Unternehmen und Behörden.
Doch das Potenzial ist klar: Weg vom Bauchgefühl, hin zur Mustererkennung, von Vermutungen zu Simulationen.
Fazit
In einer Welt, in der sich die Bedingungen rasant ändern, wird KI auch für die Fertigungsindustrie zum wesentlichen Werkzeug – nicht nur, um sich anzupassen, sondern auch, um zu wachsen. Es geht nicht mehr darum, Entwicklungen zu folgen, sondern sie mitzugestalten.
Wer heute beginnt, KI als strategischen Partner zu nutzen, wird morgen den entscheidenden Wettbewerbsvorteil haben – unabhängig davon, woher der geopolitische Wind weht.
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