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Wir bei HiQ haben uns auf die Entwicklung von KI-Lösungen spezialisiert, die auf echte Unternehmensziele einzahlen.

KI: Schutzschild der Industrie gegen Handeslzölle?

Es besteht wenig Zweifel: Auch der Wirtschaftsstandort Deutschland wird sich in den kommenden Jahren verstärkt mit Handelszöllen auseinandersetzen müssen. Besonders deutlich wurde dies jüngst, als Donald Trump im Rahmen seiner zweiten Amtszeit als US-Präsident weitreichende neue Zölle ankündigte – unter anderem gegenüber China, der EU und anderen großen Industrienationen. Die Zeichen sind eindeutig: Die Welle des Protektionismus, die die Weltwirtschaft in den letzten Jahren erfasst hat, ebbt nicht ab – sie nimmt sogar an Fahrt auf.

Für die produzierende Industrie auch in Europa und Deutschland bedeutet das: Planung und Strategie können sich nicht mehr wie gewohnt auf ein stabiles, berechenbares Handelsumfeld stützen. Vielmehr müssen Unternehmen auf schnelle Veränderungen, unerwartete Hürden und neue Kostenstrukturen vorbereitet sein, die sowohl die Produktion als auch die Rentabilität stark beeinflussen können. Hier kommt Künstliche Intelligenz (KI) ins Spiel: nicht als Zukunftsvision, sondern als praktisches Werkzeug für das Hier und Jetzt.

Immer mehr Industrieunternehmen erkennen: KI kann als intelligenter Kompass in einem dynamischen geopolitischen Umfeld dienen. Durch die Verknüpfung von Daten aus Zollsystemen, Logistikströmen und geopolitischen Analysen kann sie Unsicherheit in handlungsrelevantes Wissen umwandeln. Sofie Perslow, KI-Expertin bei HiQ, erklärt: „Damit KI die Auswirkungen von Handelszöllen in Echtzeit vorhersagen kann, braucht sie Zugang zu vernetzten, qualitätsgesicherten Daten – sowohl aus unternehmenseigenen Systemen als auch aus externen Quellen. Logistik, Zolldaten und Marktveränderungen müssen in denselben Datenstrom eingespeist werden.“

Zeitnah reagieren oder den Anschluss verlieren

Wenn Zölle plötzlich die Kostenstruktur verändern, ist es entscheidend, schnell und gezielt zu reagieren. KI-Technologie ermöglicht eine Echtzeitanalyse der Auswirkungen auf verschiedenen Ebenen der Produktion – so können Preise und Materialauswahl schnell angepasst werden.

Unternehmen können alternative Materialien mit geringeren Zollkosten identifizieren oder ihre Preisstrategie an regionale Gegebenheiten anpassen. Lieferantenverträge können automatisch neu verhandelt werden, sobald sich die handelspolitischen Rahmenbedingungen ändern. Es geht nicht nur um Zahlen – es geht darum, wettbewerbsfähig zu bleiben, wenn sich die Spielregeln über Nacht ändern.

Vom Engpass zum Vorteil: KI in der Logistik

Lieferketten gehören oft unter den ersten Elementen, die unter neuen Zöllen leiden. Das muss nicht sein: Künstliche Intelligenz kann tausende von logistischen Variablen analysieren, um alternative Transportrouten vorzuschlagen, Lagerbestände in zollfreundliche Regionen zu verlagern und sogar die Zolldokumentation zu automatisieren. Während des Handelskonflikts zwischen den USA und China mussten Unternehmen wie Caterpillar und Whirlpool kostspielige Anpassungen vornehmen. Mit KI hätten viele dieser Engpässe frühzeitig erkannt und vermutlich abgemildert werden können.

„Agentenbasierte KI ermöglicht es, Veränderungen in der Lieferkette automatisch zu überwachen, Nachverhandlungen vorzuschlagen oder Materialflüsse dynamisch umzuleiten. Aber: Die Systeme müssen im Einklang mit der Geschäftslogik handeln – nicht nur datengetrieben, sondern geschäftsgetrieben“, sagt Sofie Perslow.

„Agentenbasierte KI ermöglicht es, Veränderungen in der Lieferkette automatisch zu überwachen, Nachverhandlungen vorzuschlagen oder Materialflüsse dynamisch umzuleiten. Aber: Die Systeme müssen im Einklang mit der Geschäftslogik handeln – nicht nur datengetrieben, sondern geschäftsgetrieben.“

Sofie Perslow, Head of AI, HiQ

Risiken erkennen, bevor sie wirken

Richtig trainierte KI-Modelle können Handelsmuster und geopolitische Entwicklungen beobachten und potenzielle Risiken frühzeitig erkennen. Steht beispielsweise ein Handelsabkommen davor zu Scheitern oder werden neue Zölle angekündigt, kann KI frühzeitig warnen. Auf diese Weise können Unternehmen ihre Lieferantenbasis diversifizieren und fundierte Szenarien für mögliche Handelskonflikte vorbereiten. Ein Unternehmen wie Harley-Davidson, das 2018 stark unter den US-Stahlzöllen litt, hätte mit entsprechenden Tools möglicherweise andere Entscheidungen getroffen.

In einer komplexen globalen Wirtschaft ist die Optimierung der Produktion von entscheidender Bedeutung. Die Stärke von KI liegt in ihrer Fähigkeit, Faktoren wie Lohnkosten, Energiepreise, Transportoptionen und Zölle gegeneinander abzuwägen. So können Unternehmen strategisch entscheiden, wo sie produzieren; und zwar nicht nur auf der Grundlage der aktuellen Kosten, sondern auch unter Berücksichtigung künftiger Risiken und Chancen. Apple beispielsweise hat bereits Teile seiner Produktion von China nach Indien und Vietnam verlagert. Mit KI können solche Entscheidungen schneller, fundierter und risikoärmer getroffen werden.

Gelbes Absperrband mit schwarzer Aufschrift „IMPORT TARIFES,“ spannt sich im Vordergrund, während im Hintergrund unscharf gestapelte Frachtcontainer und Hafenkräne zu sehen sind.

Das richtige Produkt für den richtigen Markt – trotz Handelsbarrieren

Auch Kundenstrategien müssen an die neue Zollrealität angepasst werden. KI-basierte Systeme können Marktdaten analysieren, um beispielsweise eine stärkere Ausrichtung auf Regionen mit niedrigeren Zöllen oder eine Änderung des Produktportfolios zu empfehlen.

Selbst Marketingmaßnahmen lassen sich feiner justieren – zum Beispiel durch den KI-Einsatz zur Optimierung von Kampagnen, die zollbedingte Preiserhöhungen berücksichtigen. Als die USA 2019 drohten, Zölle auf mexikanische Produkte zu erheben, war die Automobilindustrie unmittelbar betroffen. Mit der richtigen KI-Unterstützung hätten die Unternehmen proaktiv reagieren können.

Nutzen Sie das volle Potenzial von KI – genau dort, wo es zählt.

Unsere Services rund um künstliche Intelligenz sind auf Ihr Geschäft zugeschnitten: für mehr Effizienz, bessere Entscheidungen und den entscheidenden Vorsprung im Wettbewerb.

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Bürokratie, die niemand will – aber alle bewältigen müssen

Handelszölle stellen nicht nur wirtschaftliche, sondern auch bürokratische Herausforderungen dar. Die korrekte Klassifizierung von Produkten, die Einhaltung von Vorschriften und die Erstellung von Zolldokumenten sind zeitaufwändig und erfordern Präzision. KI kann viele dieser Prozesse automatisieren, interne Systeme in Echtzeit mit aktuellen Regelwerken aktualisieren und Compliance sicherstellen – ohne wertvolle Ressourcen von Kernaufgaben abzuziehen.

Dabei gilt jedoch: Technologie allein reicht nicht! „Nur wenn KI durch Transparenz, Feedbackschleifen und manuelle Eingriffsmöglichkeiten mit menschlichem Urteilsvermögen verknüpft wird, schaffen wir Vertrauen und echten geschäftlichen Mehrwert – bei Entscheidungen, die Kunden, Kosten und die Gesellschaft betreffen“, betont Sofie Perslow.

„Nur wenn KI durch Transparenz, Feedbackschleifen und manuelle Eingriffsmöglichkeiten mit menschlichem Urteilsvermögen verknüpft wird, schaffen wir Vertrauen und echten geschäftlichen Mehrwert – bei Entscheidungen, die Kunden, Kosten und die Geselschaft betreffen.“

Sofie Perslow, Head of AI, HiQ

KI braucht Daten

Herausforderungen verbleiben. Viele der heute verfügbaren KI-Tools sind auf den Einzelhandel ausgelegt, und nicht auf das komplexe Ökosystem der Fertigungsindustrie. Um das volle Potenzial von KI bei der Bewältigung von Handelszöllen zu entfalten, braucht es eine bessere Anbindung an Zollsysteme, Zugriff auf aktuelle Handelsdaten sowie eine enge Zusammenarbeit zwischen Technologieanbietern, Unternehmen und Behörden.

Doch das Potenzial ist klar: Weg vom Bauchgefühl, hin zur Mustererkennung, von Vermutungen zu Simulationen.

Fazit

In einer Welt, in der sich die Bedingungen rasant ändern, wird KI auch für die Fertigungsindustrie zum wesentlichen Werkzeug – nicht nur, um sich anzupassen, sondern auch, um zu wachsen. Es geht nicht mehr darum, Entwicklungen zu folgen, sondern sie mitzugestalten.

Wer heute beginnt, KI als strategischen Partner zu nutzen, wird morgen den entscheidenden Wettbewerbsvorteil haben – unabhängig davon, woher der geopolitische Wind weht.

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Schriftzug „HiQ“ in schwarzer, handschriftlicher Typografie mit langem Unterstrich steht zentriert auf einfarbig rosafarbenem Hintergrund.

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Grafik zeigt den Text „Starhive ASSET MANAGEMENT“ über einer orangefarbenen Kurve mit Partyhut- und Glühbirnen-Icon sowie „HiQ“ auf schwarzem Hintergrund.

Mehr Effizienz mit Starhive

Vorteile eines Asset Management Systems

Ein Asset Management System ist entscheidend für die Verwaltung von Unternehmens-Assets. Diese können von IT-Equipment über Maschinen bis hin zu immateriellen Gütern reichen. Ein entsprechendes System ermöglicht Unternehmen, ihre Ressourcen strukturiert zu erfassen, zu verfolgen und effizient zu nutzen.

Starhive als entsprechende Lösung erlaubt eine zentrale Verwaltung aller Unternehmens-Assets, was Transparenz, Kontrolle und Wartung erheblich verbessert. Der große Vorteil von Starhive liegt dabei in der intelligenten Anbindung an bestehende Systeme. Hierbei spielen die hunderten Import-Konnektoren, die Starhive bereitstellt, eine entscheidende Rolle.

Starhive bietet eine einfache Integration seiner Lösung dank zahlreicher Import-Konnektoren.

Einfache Integration mit Import-Konnektoren

Ein Asset Management System entfaltet sein volles Potenzial erst dann, wenn es nahtlos mit anderen Unternehmenssystemen wie ERP-, CRM- oder IoT-Plattformen kommuniziert. Starhive bietet eine Vielzahl an verfügbaren Import-Konnektoren – von Salesforce und Microsoft Entra ID bis hin zu Google Workspace und Jira von Atlassian.

Diese vordefinierten Schnittstellen ermöglichen einfache, schnelle und sichere einseitige Datenimporte aus verschiedenen Quellen, ohne dass umfangreiche individuelle Programmierungen erforderlich sind. Das bedeutet, dass Starhive automatisch mit externen Datenquellen synchronisiert wird und stets aktuelle Informationen im Asset Management System gewährleistet.

Webhook-Automatisierung für erweiterte Datenflüsse

Die Import-Connectors sind jedoch ausschließlich für den Datenimport konzipiert und übertragen keine Daten zurück an die Quellsysteme. Für eine zweiseitige Kommunikation können zusätzliche API-basierte Lösungen oder individuelle Webhook-Integrationen implementiert werden. 

Mit der kommenden Webhook-Automatisierungsfunktion von Starhive werden solche Integrationen noch einfacher umsetzbar – und bieten Unternehmen eine nahezu sofort einsatzbereite Lösung, um ihre Möglichkeiten zur Datensynchronisation zu erweitern. Damit lassen sich Daten zwischen Starhive und der restlichen IT-Landschaft in Echtzeit übertragen und Geschäftsprozesse weiter optimieren.

Mit Starhive profitieren Unternehmen von:

  • automatisierter Datenübertragung zur Vermeidung manueller Eingabefehler und zur Erreichung höherer Effizienz
  • Zeitersparnis durch eine schnelle Anbindung mittels verfügbarer Konnektoren
  • Konsistenter Datenqualität über alle Systeme hinweg
  • Skalierbarkeit für zukünftige Systemerweiterungen und wachsende Unternehmensanforderungen.

Fazit

Mit Starhive gewinnen Unternehmen nicht nur eine zentrale Lösung zur Verwaltung ihrer Unternehmens-Assets, sondern auch eine einfache Integration in ihre bestehende Systemlandschaft – für mehr Effizienz, Transparenz und Zukunftssicherheit.

Das Asset Management System überzeugt durch die Kombination von leistungsstarken Funktionen und einer breiten Palette an Import-Konnektoren. Wir unterstützen Sie bei der Implementierung von Starhive und befähigen Ihre Teams, optimal mit der Lösung zu arbeiten. Bringen Sie Ihre Asset-Verwaltung auf ein neues Level.

Erleben Sie Starhive in Aktion!

Vereinbaren Sie eine kostenlose Demo und entdecken Sie, wie Starhive das Asset Management Ihres Unternehmens transformieren kann. Nehmen Sie jetzt Kontakt auf.

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Eine Frau mit Brille lächelt in die Kamera, vor einem einfarbig rosa Hintergrund als nahes Porträtfoto.

Anna Mair

Anna ist Expertin für Projektmanagement, ITSM und Digitalisierungsprozesse bei HiQ. Als Qualitäts- und Prozessmanagerin in einem deutschen Logistikunternehmen sammelte sie fundierte Erfahrung in der Softwareimplementierung & Prozessoptimierung.

Titelbild mit dem Text "HiQ in Deutschland"

HiQ in Deutschland: Ein neues Kapitel beginnt

HiQ: Europas Partner für digitale Transformation

Vor 30 Jahren in Schweden gegründet, ist HiQ im Kern ein Technologieberatungsunternehmen mit nordischen Wurzeln – und gleichzeitig so viel mehr: Als HiQ in Deutschland sind wir Teil einer Gemeinschaft von mehr als 1.700 brillanten Köpfen, die davon überzeugt sind, dass Technologie die Welt verändert. 

Unsere Expert:innen vereinen technisches Know-how mit Kreativität, um Unternehmen voranzubringen. Ob Atlassian-Consulting, Softwareentwicklung, Cloud Engineering, AI, Cyber Security und vieles mehr – unser Anspruch ist es, Komplexität mit Technologie und Wissen in Kundenerfolg zu verwandeln.

Dabei verbindet HiQ lokale Kompetenz mit europäischer Stärke: Unsere Teams sind tief in ihren jeweiligen Märkten verwurzelt und nutzen die Expertise von 23 Standorten in vier Ländern. So bietet HiQ in Schweden, Finnland, Polen und jetzt auch in Deutschland die perfekte Mischung aus persönlicher Nähe und länderübergreifender Reichweite bieten.

Von Scandio zu HiQ: Warum gerade jetzt?

Wer uns als Unternehmen in Deutschland schon länger verfolgt weiß, dass Scandio bereits seit Mitte 2021 ein eigenständiger Teil der schwedischen HiQ Gruppe war. Jetzt bringen wir unsere Marken und Unternehmen vollständig in Einklang, um ein echter europäischer Champion für Technologieberatung zu sein. Deshalb gilt ab sofort: Scandio ist nun HiQ in Deutschland. 

Der Ausbau der Marke HiQ kommt zu einer Zeit, in der die Nachfrage nach hochwertigen und  maßgeschneiderten digitalen Lösungen in ganz Europa steigt. Unternehmen stehen bei der Digitalisierung vor Herausforderungen und benötigen Partner mit fundierter technischer Expertise, die sowohl lokal als auch länderübergreifend kompetente Lösungen anbieten. 

Als Teil der HiQ Gruppe sind wir optimal aufgestellt, diese Nachfrage nach digitalen Lösungen in ganz Europa zu erfüllen.

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Ein lächelnder Mann mit kurzem braunem Haar und Bart blickt frontal in die Kamera, vor einem einfarbig rosafarbenen Hintergrund.

Martin Grebner

Martin ist Teil des Marketing Teams von HiQ. Wenn er nicht gerade in den Bergen wandert, liest er einen guten Science Fiction Roman.