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Wie wir ChatGPT heute nutzen
Die meisten Menschen nutzen ChatGPT, um im Alltag Zeit zu sparen. Bei der Arbeit geht es oft darum, Texte zu optimieren: E-Mails formeller zu gestalten, Berichte zu kürzen oder Präsentationen überzeugender zu machen. Im Privatleben sind es Rezeptideen, Reiseplanungen oder eine schnellere Möglichkeit, Fakten zu googeln.
Das ist wertvoll, und für viele ist ChatGPT bereits zu einem unverzichtbaren Werkzeug geworden. Aber die Nutzung ist noch recht einfach und weit entfernt von dem, was die Technologie tatsächlich leisten kann. Wir geben uns mit der Taschenlampe zufrieden, obwohl das gesamte App-Ökosystem darauf wartet, erkundet zu werden.

So viel mehr ist möglich
Um von einer Taschenlampe zu einer vollständigen iPhone-Funktionalität zu gelangen, brauchen wir ein höheres Maß an Ehrgeiz. Einige Beispiele dafür, wie ChatGPT noch leistungsfähiger eingesetzt werden kann:
- Agentic Workflow: Viele Unternehmen haben mit zeitaufwändigen manuellen Prozessen zu kämpfen. ChatGPT kann als Prozess-Engine fungieren, die andere Systeme koordiniert. Der Mehrwert: mehr Zeit, weniger Fehler und Skalierbarkeit.
- Entscheidungs-Support Copilot: Managementteams fehlt es oft an schnellen, hochwertigen Entscheidungsgrundlagen. ChatGPT kann Daten analysieren und Szenarien erstellen. Der Mehrwert: schnellere und bessere Entscheidungen.
- Hyper-personalisierte Kundeninteraktionen: Kunden werden oft mit allgemeinen Nachrichten konfrontiert. ChatGPT kann auf der Grundlage von Kundendaten maßgeschneiderte Kommunikation erstellen. Der Mehrwert: höhere Konversionsrate, Loyalität und Customer Lifetime Value.
- Compliance- und Vertragsüberwachung: Anwälte und Wirtschaftsprüfer sind mit Verträgen und Vorschriften überfordert. ChatGPT kann Unstimmigkeiten überprüfen und kennzeichnen. Der Mehrwert: geringeres Risiko und niedrigere Compliance-Kosten.
- Interne Schulungen und Einarbeitung: Neue Mitarbeiter und Teams haben oft Schwierigkeiten, sich einzuarbeiten. ChatGPT kann als interaktiver Coach und Schulungspartner fungieren. Der Mehrwert: kürzere Einarbeitungszeiten und ein einheitlicheres Wissensniveau im gesamten Unternehmen.
Was wir riskieren zu verpassen
Wenn wir unsere Ambitionen nicht steigern, verpassen wir das wahre Potenzial. Untersuchungen zufolge könnte generative KI bereits heute Wohlfahrtsgewinne in Höhe von Hunderten von Milliarden Dollar pro Jahr erzielen. Dazu müssen jedoch kleine Effizienzsteigerungen im Posteingang hinter sich gelassen und die Technologie stattdessen für tiefgreifendere Analysen, bessere Entscheidungen und stärkere Innovationen genutzt werden.
Der große Unterschied zeigt sich in der strategischen, kreativen und langfristigen Nutzung. KI nicht nur als digitalen Assistenten zu betrachten, sondern als Partner beim Lernen, Entwickeln und Treffen von Entscheidungen, ist der Weg in die Zukunft.
Von der Taschenlampe zur vollen Funktionalität
Um das nächste Level zu erreichen, brauchen wir eine neue Perspektive auf Technologie. Wir müssen ChatGPT nicht mehr nur als Dienst für schnelle Antworten betrachten, sondern als Partner in unserem Denkprozess. Sobald wir das tun, können wir es nutzen, um Prozesse voranzutreiben, Entscheidungsfindungen zu stärken und neue Arbeitsweisen zu entwickeln.
Wenn wir uns auf die Taschenlampe beschränken, sehen wir nie, was das Telefon wirklich kann. Aber wenn wir das gesamte Ökosystem freischalten – die Apps, die Kamera, die Kommunikation –, offenbart es sein volles Potenzial. Das Gleiche gilt für generative KI. Erst wenn wir sie zur Unterstützung von Forschung, Innovation, strategischen Entscheidungen und Lernen einsetzen, erkennen wir die wahre Kraft, zu der wir Zugang haben.
Fazit
ChatGPT ist wie ein iPhone: voller Funktionen und darauf ausgelegt, unsere Arbeits- und Lebensweise zu verändern. Aber solange wir uns damit begnügen, nur die Taschenlampe einzuschalten, verpassen wir das, was diese Technologie so revolutionär macht.
Kurz gesagt geht es darum, unsere Ambitionen zu steigern. Wir müssen über kurzfristige Zeitersparnisse hinausblicken und beginnen, KI als leistungsstarken Partner sowohl für kreative als auch für analytische Aufgaben einzusetzen. Nur dann können wir von der Taschenlampe zur vollen Funktionalität übergehen und das wahre Potenzial der KI ausschöpfen.
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Alina Gehrmann
Alina ist Teil des Marketingteams von HiQ. Sie reist gerne in andere Länder oder vertieft sich in einen guten Roman. Ansonsten trifft man sie auch gerne draußen an – beim Wandern oder in ihrem Garten.
Wenn KI sowohl Verteidigung als auch Waffe wird
KI hat bereits begonnen, die Cybersicherheit neu zu definieren. Cyberkriminelle nutzen generative Modelle, um überzeugende Phishing-E-Mails, Deepfakes und groß angelegte automatisierte Betrugskampagnen zu erstellen. Tools, für die früher fortgeschrittene technische Kenntnisse erforderlich waren, sind heute für nur wenige Dutzend Dollar im Monat im Handel erhältlich.
KI wird auch eingesetzt, um bösartigen Code zu entwickeln und zu modifizieren, Schwachstellen aufzudecken und bestehende KI-Systeme zu manipulieren – und das alles mit zunehmender Präzision und Geschwindigkeit.
„Wir sehen in der Praxis, wie dieselbe KI-Technologie sowohl auf der angreifenden als auch auf der verteidigenden Seite eingesetzt wird. Während wir unsere Sicherheitsfähigkeiten stärken, entstehen neue Möglichkeiten für Angreifer, die Technologie auszunutzen.“
– Pernilla Rönn, Leiterin Cybersicherheit, HiQ
KI ist jedoch nicht nur eine Bedrohung. Da Cybersicherheitslösungen immer intelligenter werden, wird KI eingesetzt, um Eindringlinge viel schneller als bisher zu erkennen und zu stoppen. In Sicherheitsoperationszentren wird mittlerweile bis zur Hälfte aller Vorfälle mit Unterstützung von KI bearbeitet, die Protokolle analysiert, Anomalien identifiziert und Bedrohungen in Echtzeit priorisiert.

Drei Wege, wie KI Cyber-Bedrohungen verändert
- Angreifer skalieren mit generativer KI. Hyper-personalisierte Phishing-E-Mails, Stimmklone und Deepfakes erfordern keine fortschrittlichen Tools mehr – nur noch den Zugriff auf vorgefertigte Lösungen.
- Die Angriffsfläche wächst rapide. KI generiert neuen Code, findet Schwachstellen und umgeht Abwehrmaßnahmen in Echtzeit.
- Verteidiger werden intelligenter. KI verbessert die Erkennung, Analyse und Reaktion – erfordert jedoch eine ordnungsgemäße Implementierung, um neue Risiken zu vermeiden.
Eine wachsende Angriffsfläche und neue Schwachstellen
Mit der zunehmenden Integration von KI in immer mehr Bereiche des Unternehmens steigen sowohl die Effizienz als auch die Komplexität. In Datenflüssen, Codes und Entscheidungsprozessen entstehen neue Angriffsflächen. Gleichzeitig beobachten wir ein zunehmendes Phänomen, das als „Shadow AI“ bekannt ist – KI-Tools, die innerhalb des Unternehmens ohne Genehmigung, Risikobewertung oder Tests eingesetzt werden.
„Ohne standardisierte und sichere KI-Lösungen greifen Mitarbeiter auf ihre eigenen Tools zurück. Das Ergebnis ist eine Schatten-KI-Landschaft mit fragmentierten Daten, geringer Rückverfolgbarkeit und erhöhten Compliance-Risiken.“
– Sofie Perslow, Leiterin KI, HiQ
Um Schatten-KI zu verhindern, sind drei Dinge erforderlich:
- Klare Zuständigkeiten für KI – mit einer zentralen Stelle, die Strategie, Risikobewertung und Richtlinien koordiniert.
- Eine Kultur des Bewusstseins – in der die Mitarbeiter sowohl den Wert als auch die Risiken von KI verstehen und im richtigen Umgang mit den Tools geschult werden.
- Gute und zugelassene Alternativen – sichere Plattformen, die genauso reibungslos und nützlich sind wie offene Tools, sodass die Mitarbeiter nicht das Bedürfnis haben, die Organisation zu umgehen.
Wenn diese Elemente fehlen, entstehen unsichtbare Risiken in Bezug auf Datenlecks, Voreingenommenheit und mangelnde Transparenz. Hier kommen Governance und Kultur ins Spiel – nicht nur, um Vorfälle zu vermeiden, sondern auch, um eine nachhaltige, geschäftsorientierte Einführung von KI zu ermöglichen.
KI als Teil der Cyberabwehr
Gleichzeitig ermöglicht KI völlig neue Verteidigungsmöglichkeiten.
- Erkennung und Reaktion: KI-gesteuerte XDR/NDR-Lösungen identifizieren Anomalien in Netzwerken und Endpunkten in Echtzeit.
- Vorfallanalyse: Generative Modelle fassen Vorfälle zusammen, priorisieren Fälle und helfen Sicherheitsteams und SOC-Analysten, schneller und effektiver zu handeln.
- Bedrohungsinformationen: KI-basierte Wissensgraphen bilden Datenlecks, Trends und Aktivitäten im Dark Web ab, bevor Angreifer diese ausnutzen können.
„KI kann die Sicherheit verbessern, aber nur, wenn sie richtig eingesetzt wird. Es geht darum, technologische Innovation mit klaren Regeln und sinnvoller menschlicher Aufsicht zu verbinden.“
– Pernilla Rönn
Wie man sichere KI entwickelt – ohne Innovationen zu bremsen
Der Ansatz von HiQ für sichere KI basiert auf drei Grundprinzipien:
- Datenschutz: Sichere Datenverarbeitung durch Anonymisierung, Rückverfolgbarkeit und Bewusstsein für Verzerrungen.
- Resilienz: Kontinuierliche Tests, Erkennung von Missbrauch und in die Architektur integrierte Rollback-Mechanismen.
- Transparenz: Protokollierung, Rückverfolgbarkeit und Human-in-the-Loop – entscheidend sowohl für das KI-Gesetz als auch für das Vertrauen.
Eine wichtige Erkenntnis im Hinblick auf Resilienz: KI-Systeme, die in kritische Umgebungen integriert sind, lassen sich selten einfach ausschalten.
„Wenn KI in kritischen Systemen eingesetzt wird, ist es oft technisch unmöglich, sie einfach auszuschalten. Stattdessen benötigt man Rollback-Mechanismen, Missbrauchserkennung und operative Kill-Switches, die in Echtzeit aktiviert werden können, ohne den gesamten Betrieb herunterzufahren.“
– Sofie Perslow
Das Ziel ist nicht, die Entwicklung zu verlangsamen, sondern Systeme zu entwickeln, die auch unter Druck kontrollierbar und wiederherstellbar bleiben.
„Sicherheit sollte Innovation nicht verlangsamen, sondern ermöglichen. Wenn Sicherheit von Anfang an Teil des Designs ist, schafft man eine Umgebung, in der KI sowohl zur Effizienz als auch zur Sicherheit beiträgt.“
– Sofie Perslow
Vom Schutz zur Strategie
KI und Cybersicherheit sind keine getrennten Disziplinen mehr – gemeinsam prägen sie die Art und Weise, wie Unternehmen sich entwickeln, automatisieren und innovativ sind. Damit digitale Lösungen auch in Zukunft nachhaltig sind, muss Sicherheit von Anfang an integriert werden und darf nicht nachträglich hinzugefügt werden.
HiQ unterstützt Unternehmen und öffentliche Einrichtungen beim Aufbau KI-gestützter Lösungen, bei denen Sicherheit, Geschäftswert und Innovation Hand in Hand gehen. Es gibt vielleicht keinen Ausschalter für die Innovationen von morgen – aber es gibt Möglichkeiten, sie sicher zu entwickeln.
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Alina Gehrmann
Alina ist Teil des Marketingteams von HiQ. Sie reist gerne in andere Länder oder vertieft sich in einen guten Roman. Ansonsten trifft man sie auch gerne draußen an – beim Wandern oder in ihrem Garten.
Über Lively Apps
Das in München gegründete Unternehmen besteht aus einem kleinen Team von nur acht Mitarbeiter:innen. Seit dem Beitritt zum Atlassian Marketplace im Jahr 2013 haben sie jedoch über 3.000 Unternehmen weltweit dabei geholfen, ihre Zusammenarbeit zu optimieren und ihre Produktivität zu steigern. Ihre Apps erweitern die Kernprodukte von Atlassian und verwandeln Confluence in einen aktiven und lebendigen Arbeitsbereich für ihre Nutzer. Mit Tools wie für mühelose Datenintegration und für ansprechende interne Kommunikation zeigt Lively Apps, wie ein leidenschaftliches, kleines Team Unternehmenssoftware persönlich und dynamisch gestalten kann.
In diesem Blogbeitrag heißen wir Sie in unserem internen Hub willkommen und zeigen Ihnen, wie wir Lively Blogs nutzen, um Confluence zu einem dynamischen Ort für die Bekanntgabe unternehmensweiter Neuigkeiten zu machen.
Die Herausforderung: Nachrichten lesbar machen
Mit dem Wachstum von HiQ wurde es immer schwieriger, die interne Kommunikation aufeinander abzustimmen. Von Marketingkampagnen über Personalaktualisierungen bis hin zu Ankündigungen der Geschäftsleitung gab es keinen einzigen Ort, an dem die Mitarbeiter zuverlässig die neuesten Nachrichten finden konnten.
Das Team brauchte eine Lösung, die Folgendes leisten würde:
- alle Informationen in Confluence zentralisieren
- wichtige Aktualisierungen hervorheben
- Beiträge aus verschiedenen Abteilungen fördern

Die Lösung: Ein benutzerdefiniertes Dashboard mit Lively Blogs
HiQ hat diese Herausforderung mit Lively Blogs für Confluence gemeistert.
Durch diese Einrichtung wurde die Homepage zu einem unternehmensweiten Nachrichtenkanal. Teammitglieder aus allen Abteilungen, nicht nur aus dem Marketing, nutzen nun Lively Blogs, um große und kleine Neuigkeiten zu teilen. Ob es sich um eine neue Personalrichtlinie, eine Ankündigung der Geschäftsleitung oder den Start einer Kampagne handelt – alles fließt in einen einzigen, leicht zugänglichen Stream.
„Es ist zu einer Selbstverständlichkeit geworden“, sagt Alina. „Wenn die Leute wissen wollen, was los ist, schauen sie auf das Dashboard. Dort finden sie alle Informationen.“
Das Wesentliche hervorheben
Um wichtige Informationen hervorzuheben, nutzt HiQ die Lieblingsfunktion von Lively Apps. Mit dem Label “important” können Sie jeden beliebigen Beitrag oben in Confluence anheften. So stellen Sie sicher, dass Mitteilungen der Geschäftsleitung, zeitkritische HR-Updates oder strategische Änderungen nicht in der Flut der regelmäßigen Updates untergehen.

Lively Blogs ist zu unserem bevorzugten Tool für interne Nachrichten geworden. Als Marketingteam nutzen wir es, um Updates und interne Ereignisse zu teilen. Insbesondere mit der Pin-Option stellen wir sicher, dass alle über die neuesten Updates informiert sind. So ist wirklich alles an einem Ort zusammengefasst.
Warum HiQ Lively Blogs liebt
Durch die Einbindung von Lively Blogs in ihr Dashboard hat HiQ mehr als nur einen Blog geschaffen – sie haben einen gemeinsamen Kommunikationsraum aufgebaut, der Transparenz und ein Gemeinschaftsgefühl im gesamten Unternehmen fördert.
Das gesamte Team zu erreichen, unabhängig davon, wo sich die einzelnen Mitarbeiter befinden, ist nicht nur wichtig, sondern unerlässlich für den Aufbau einer starken, einheitlichen Kultur.
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Alina Gehrmann
Alina ist Teil des Marketingteams von HiQ. Sie reist gerne in andere Länder oder vertieft sich in einen guten Roman. Ansonsten trifft man sie auch gerne draußen an – beim Wandern oder in ihrem Garten.
1. Sie haben in Italien, Neuseeland und Deutschland gelebt und gearbeitet gearbeitet?
Das Leben in drei sehr unterschiedlichen Ländern hat mich stark beeinflusst. In Neuseeland habe ich gelernt, wie offen und kreativ kleinere Märkte sein können. In Deutschland habe ich mit einigen der größten Unternehmen gearbeitet, was mir ein Gefühl für Dimension und Disziplin vermittelt hat. Und Italien… da kommt wohl die Energie her.
Für mich bedeutet Führung, sich auf Menschen einzulassen. Es geht darum, Kunden und Teams wirklich zu verstehen, ihre Sprache zu sprechen und ihnen zum Erfolg zu verhelfen. Technologie ist dabei nur das Werkzeug. Man muss wissen, welches Problem man tatsächlich löst.

2. Warum war HiQ jetzt der richtige Schritt für Sie?
Den Großteil meiner Karriere habe ich in großen Konzernen wie Accenture, Cognizant, T-Systems und Adobe verbracht. Eine wertvolle Zeit, aber irgendwann habe ich gemerkt, dass ich etwas Unternehmersicheres suche, etwas, wo man wirklich selbst anpackt, Dinge aufbaut und den direkten Einfluss sieht.
Als ich HiQ kennengelernt habe, hat es sofort gepasst. Die Kultur ist bodenständig, flach organisiert und voller Menschen mit Leidenschaft. Da wusste ich: Hier kann ich das Beste aus meinen bisherigen Erfahrungen einbringen, und zwar ohne die typischen Konzerneigenheiten, die oft bremsen können. Es hat sich einfach stimmig angefühlt.
3. Nach den ersten Wochen bei HiQ – wie würden Sie den „Nordstern“ von HiQ beschreiben, und was begeistert Sie persönlich daran?
Unser Nordstern ist klar: Ergebnisse. Kunden wollen keine „Projekte“, sie wollen Resultate. Mehr Effizienz, mehr Umsatz, mehr Widerstandsfähigkeit. Was mich begeistert, ist, dass HiQ das auch wirklich liefern kann. In Schweden, Finnland und Deutschland gibt es hervorragende Fähigkeiten und Referenzen. Und wenn man das zusammenführt, sieht man, wie stark wir als ein gemeinsames Unternehmen auftreten können. Es geht nicht nur um Technologie, nein, es geht darum, sie in der Praxis wirksam zu machen.
4. Wenn Sie auf Deutschland und Europa blicken – wo sehen Sie derzeit die stärkste Nachfrage?
In Deutschland sind Branchen wie Fertigung, Automobilindustrie und Finanzdienstleistungen besonders aktiv. Aber es geht ihnen nicht um „Technologie“ an sich. Gesucht werden Lösungen, die Wachstum ermöglichen, Kosten senken oder schlicht das Überleben in einem unsicheren Markt sichern. Genau dort setzen wir unseren Schwerpunkt.
5. Welche Trends werden die Technologieführer von morgen vom Rest abheben?
Die Zukunft gehört Unternehmen, die Software ins Zentrum ihres Geschäfts stellen – nicht als unterstützende Funktion, sondern als Kern für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit. Wer mithalten will, muss schnell von Pilotprojekten in die Praxis gehen – bei Themen wie KI, Automatisierung und digitalen Plattformen – und dabei echten Mehrwert nachweisen, nicht nur Experimente.
Genauso entscheidend ist Vertrauen. Cybersicherheit ist längst kein Randthema mehr, sondern die Grundlage. Die führenden Unternehmen von morgen sind diejenigen, die Innovation mit hoher Geschwindigkeit umsetzen und gleichzeitig sichere, regelkonforme und widerstandsfähige Lösungen bereitstellen.
6. Welche Rolle sollte HiQ in der europäischen Tech-Szene spielen, und wie können Synergien mit Schweden und Finnland diese Vision unterstützen?
HiQ verfügt über hervorragende Expertise in ganz Europa, etwa im Bereich KI in Schweden, im öffentlichen Sektor in Finnland und mit starker Kompetenz in der Cybersicherheit in beiden Ländern. Hier in Deutschland bringen wir zusätzliches Know-How in Cloud-Plattformen und agiler Softwareentwicklung ein, mit einem Team hochqualifizierter Fachkräfte. Für mich zählt die Kombination: Wenn wir all das zusammenführen, sind wir als HiQ deutlich stärker, und genau davon profitieren unsere Kunden.
Unsere Rolle sehe ich darin, Kunden dabei zu unterstützen, Software ins Zentrum ihres Geschäfts und sogar der Gesellschaft zu stellen. Wenn wir Wissen und Referenzen länderübergreifend teilen, können wir schneller agieren und mehr Wert schaffen – sei es beim Aufbau von KI-Lösungen, der Absicherung kritischer Infrastrukturen oder bei der digitalen Transformation in stark regulierten Branchen.
7. Viele Unternehmen verharren derzeit in einer Art „KI-Pilotfalle“. Wie wird HiQ Kunden helfen, den Schritt in den produktiven Einsatz von messbarem ROI zu schaffen – und über KI hinaus: welche Plattformen oder Technologien sind entscheidend, um Ergebnisse zu liefern?
KI ist unverzichtbar, doch die meisten Unternehmen testen noch. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, den Übergang von Pilotprojekten in die Produktion zu meisten und den geschäftlichen Nutzen klar zu belegen. Genau hier setzt HiQ an: Wir identifizieren Prozesse, bei denen KI wirklich einen Unterschied macht, und bringen Referenzen aus der gesamten Gruppe ein, die zeigen, dass und wie es funktioniert.
Über KI hinaus werden digitale Experience-Plattformen, die Produktivität von Entwicklern und der Umgang mit Daten entscheidend sein. Am Ende zählt jedoch nicht die Plattform, sondern das Ergebnis. Darauf liegt unser Fokus.
8. Worauf liegt ihr Hauptaugenmerk in den ersten Quartalen – sowohl beim Wachstum als auch beim Aufbau der Kultur?
Mein Hintergrund liegt im Vertrieb und in der Geschäftsentwicklung, daher ist Wachstum für mich ein zentrales Thema. Wachstum bedeutet für mich aber, den Erfolg der Kunden zu fördern: gemeinsam neue Chancen zu erschließen, zu zeigen, was wir noch leisten können, und ihr Vertrauen zu gewinnen, um mehr zusammen zu erreichen.
Kulturell gilt: Ich betreibe kein Mikromanagement. Ich sage oft scherzhaft, dass ich bereits vier Kinder zu Hause habe. Was ich mache, ist, Richtung und Verantwortung zu geben. So entsteht Eigenverantwortung im Team und unsere Kunden spüren die Energie und das Engagement in jedem Projekt.
9. Wenn wir uns in einem Jahr wieder treffen – welche Erfolg oder Meilensteine würden Sie gerne feiern?
Ich würde gerne sagen können: Wir haben neue Kunden gewonnen, sind mit bestehenden Kunden gewachsen und haben Lösungen geliefert, die tatsächlich produktiv laufen. Und ich hoffe, unsere Kunden werden uns zurückmelden. „Das war echter Mehrwert, nicht nur ein weiteres IT-Projekt.“
Und natürlich wünsche ich mir auch, dass wir Spaß hatten, und das vielleicht sogar zusammen bei einer großen Feier.
10. Welche Technologietrend begeistert Sie im Moment am meisten – ganz praktisch, nicht nur als Schlagwort?
Ganz klar: KI. Aber nicht nur der Hype darum, sondern der tiefgreifende Wandel, den sie in unserer Branche auslöst. Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen können nicht länger nur Arbeitsstunden verkaufen. Wir müssen Ergebnisse, Plattformen und messbare Resultate liefern. Das ist ein massiver Umbruch, und ich bin überzeugt, dass er unsere Arbeitsweise grundlegend neu definieren wird.
11. Gibt es ein Buch, einen Podcast oder eine Gewohnheit, die Ihnen als Führungskraft besonders hilft?
Ehrlich gesagt habe ich keine spezielle Morgenroutine und auch keinen Lieblings-Leadership-Podcast. Ich bin ein ganz normaler Mensch. Manche Tage beginnen voller Energie, andere weniger. Was mich wirklich weiterbringt, ist zuhören: den Kunden, den Kolleginnen und Kollegen, und den Menschen, die meine Denkweise herausfordern.
Wenn es eine Sache gibt, die ich konsequent versuche, dann ist es Neugier und Offenheit. Führung dreht sich um Menschen. Am meisten lernt man, wenn man präsent ist, offen zuhört und ernst nimmt, was andere zu sagen haben.
Ich achte darauf, regelmäßig mit Kunden zu sprechen und nah an den Themen zu bleiben, die vor Ort wirklich wichtig sind – dort entstehen die besten Einblicke. Außerdem versuche ich, aus jeder Zusammenarbeit mit Teams etwas mitzunehmen: Was hat sie motiviert? Was hat sie gebremst? Diese Erfahrungen summieren sich über die Zeit weit mehr als jeder Besteller.
12. Zum Schluss – welche Botschaft möchten Sie potenziellen Kunden mitgeben, die HiQ noch nicht kennen, und welchen Kandidaten, die überlegen, bei HiQ in Deutschland einzusteigen?
Zu Kunden: Geben Sie uns die Gelegenheit, Ihnen zu. zeigen, was wir können. Wir verbinden internationale Reichweite mit lokaler Nähe, arbeiten pragmatisch, schnell und immer mit dem Ziel, Ergebnisse zu liefern, die für Ihr Geschäft wirklich zählen.
An Kandidaten: Wenn Sie Verantwortung übernehmen, wachsen und etwas Neues aufbauen möchten, kommen Sie zu uns. Sie werden Teil einer internationalen Gruppe und gleichzeitig eines lokalen Teams, in dem Sie wirklich etwas bewegen können. Und ja, dabei darf der Spaß nicht fehlen.
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Alina Gehrmann
Alina ist Teil des Marketingteams von HiQ. Sie reist gerne in andere Länder oder vertieft sich in einen guten Roman. Ansonsten trifft man sie auch gerne draußen an – beim Wandern oder in ihrem Garten.