Autor: Ramona Daub

HiQ offers comprehensive advice and implementation of Atlassian products like Jira Service Management.

Die Zukunft des IT-Asset-Managements

Die 5 wichtigsten Funktionen des Data Managers von Atlassian

Die Verwaltung von IT-Assets und Konfigurationsdaten stellt viele Unternehmen vor Herausforderungen – insbesondere, wenn Daten aus unterschiedlichen Quellen zusammengeführt und bereinigt werden müssen. 

Atlassian hat diese Anforderung erkannt und lässt dem Data Manager eine entscheidende Rolle im Asset-Management von Jira Service Management (JSM) zukommen. 

Folgende 5 Features zeichnen den Data Manager aus:

  1. Automatisierte Datenintegration: effizient und nahtlos

Der Assets Data Manager unterstützt aktuell über 30 Konnektoren für die automatische Datenintegration, weitere sollen folgen. Durch diese nahtlose Verbindung zu Datenbanken, CSV-Dateien und anderen Datenquellen können Unternehmen sicherstellen, dass ihre Daten immer auf dem neuesten Stand sind. Die Möglichkeit, geplante Importe einzurichten, minimiert manuelle Arbeitsschritte und reduziert Fehlerquellen. 

Für den Datenimport waren bisher Drittanbieter-Apps oder Integrationslösungen notwendig, was zu zusätzlichen Kosten führte. Diese Herausforderung wird nun durch die Konnektoren überflüssig gemacht.

Folgende Konnektoren sind aktuell verfügbar:

  • Airlock | Vendor: Airlock
  • Apptio | Vendor: Apptio
  • Aternity | Vendor: Riverbed
  • Azure VM | Vendor: Microsoft
  • BigFix | Vendor: HCL Technologies
  • Carbon Black Defense | Vendor: Dell
  • Carbon Black Protect | Vendor: Dell
  • Carbon Black Response | Vendor: Dell
  • Data Platform | Vendor: Flexera Software
  • Defender | Vendor: Microsoft
  • Dynatrace OneAgent | Vendor: Dynatrace
  • Entra ID Device | Vendor: Microsoft
  • Entra ID User | Vendor: Microsoft
  • Falcon | Vendor: Crowdstrike
  • FNMS | Vendor: Flexera Software
  • Intune | Vendor: Microsoft
  • Jamf Cloud | Vendor: Jamf
  • Lansweeper | Vendor: Lansweeper
  • Nexthink | Vendor: Nexthink
  • Palo Alto XDR | Vendor: Palo Alto Networks
  • Puppet | Vendor: Puppet
  • Qualys | Vendor: Qualys
  • RISC Networks | Vendor: Flexera Software
  • Secureworks | Vendor: Red Cloak
  • ServiceNow | Vendor: ServiceNow
  • SCCM | Vendor: Microsoft
  • Schema
  • Snow | Vendor: Snow Software
  • SolarWinds | Vendor: SolarWinds
  • Tenable Security Centre | Vendor: Tenable
  • Tenable Vulnerability Management | Vendor: Tenable
  • Windows Active Directory (AD) | Vendor: Microsoft
  • Workspace One UEM | Vendor: VMware
  • WSUS | Vendor: Microsoft
  1. Datenbereinigung und Normalisierung: immer auf dem neuesten Stand

Eines der Kernelemente des Data Managers ist die Fähigkeit, Daten aus verschiedenen Quellen zusammenzuführen, zu bereinigen und zu normalisieren. Duplikate werden entfernt und Inkonsistenzen ausgeglichen, um eine „goldene” Datenquelle zu schaffen, auf die sich Organisationen verlassen können. 

Dieser Prozess erleichtert es Ihnen und Ihrem Unternehmen, verlässliche Entscheidungen zu treffen und sicherzustellen, dass die Informationen korrekt und aktuell sind​.

  1. Vergleichende Datenanalyse: Datenqualität und Sicherheit verbessern

Die Cross-Comparative Datenanalyse im Data Manager von Atlassian ermöglicht es, Daten aus verschiedenen Quellen zusammenzuführen und zu vergleichen, um Unstimmigkeiten wie doppelte oder veraltete Einträge zu erkennen. Dadurch können Unternehmen Schwachstellen in ihren IT-Assets frühzeitig identifizieren. Diese Funktion hilft Ihnen nicht nur, Sicherheitslücken zu schließen, sondern auch die Datenqualität zu verbessern.

Zusätzlich bietet der Data Manager eine neue Reporting-Funktionalität, mit der Dashboards basierend auf Echtzeitdaten erstellt werden können. Dies ermöglicht es Unternehmen, aktuelle Informationen schnell zu visualisieren und fundierte Entscheidungen zu treffen.

  1. Jira Assets Integration: Alle Asset-Daten auf einen Blick

Der Data Manager fügt sich nahtlos in Jira Service Management Assets ein und ermöglicht die Verknüpfung von Asset-Daten mit Konfigurationsdaten. 

Dies bietet Teams in Ihrem Unternehmen eine umfassende Sicht auf ihre IT-Landschaft und erleichtert die Verwaltung von Assets über verschiedene Abteilungen hinweg, von IT über Compliance bis hin zum Finanzwesen​.

  1. Verbesserte Audits und Compliance: Einfache Einhaltung von Standards

Durch vollständige Transparenz über alle Assets und deren Änderungen erleichtert der Assets Data Manager die Einhaltung von Vorschriften wie der DSGVO. So unterstützt er Ihr Unternehmen nicht nur bei der Einhaltung von Compliance-Standards, sondern auch bei reibungslosen Audits. 

Diese Funktion trägt dazu bei, das Risikomanagement zu verbessern und teure Compliance-Verstöße zu verhindern.

Der Data Manager als Teil von Jira Service Management
Konkret ist der Data Manager eine Erweiterung für Atlassian Assets, das wiederum als natives Asset- und Konfigurationsmanagement-Tool Teil von JSM in der Premium- und Enterprise-Lizenzierung ist. 


Wenn Sie also Jira Service Management in der Cloud und in einem der beiden genannten Lizenzpläne nutzen, können Sie den Data Manager ohne zusätzliche Lizenzkosten verwenden! Das Tool ist dabei als Opt-in-Feature in Assets integriert und kann dort über den allgemeinen Konfigurationsbildschirm aktiviert werden.

Darum finden wir den Data Manager unverzichtbar
Mit dem Atlassian Data Manager können Unternehmen ihre IT-Prozesse optimieren, indem sie vollständige und aktuelle Daten bereitstellen. Durch die Automatisierung von Datenimporten und -bereinigungen wird der Verwaltungsaufwand erheblich reduziert und Teams können sich auf die Verbesserung ihrer Servicequalität konzentrieren.


Als Atlassian Platinum Solution Partner konnten wir den Data Manager bereits als Teil eines Early Access Programms ausgiebig testen.

Unser Fazit:

Der Data Manager kann Daten zusammenführen und bereinigen und bietet gleichzeitig leistungsstarke Analysefunktionen. Diese Kombination an Fähigkeiten wird das Tool schnell zum unverzichtbaren Werkzeug für datenbasierte Unternehmensentscheidungen machen.

🚀 Nutzen Sie unser Know-how als Atlassian Partner!

Wir richten den Data Manager passgenau für Ihr Unternehmen ein und zeigen Ihnen, wie Sie das Tool optimal einsetzen. Erfahren Sie hier mehr.

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Sarah Leitner

Sarah ist eine erfahrene IT-Beraterin mit Spezialisierung auf IT Service Management und Atlassian-Tools. In ihrer Rolle optimiert sie Arbeitsabläufe und implementiert effiziente IT-Prozesse, zugeschnitten auf die Bedürfnisse ihrer Kunden.

The HiQ solution Enterprise Service Management offers companies increased efficiency through integrated service management.

Mehr Effizienz und Transparenz für moderne Unternehmens-prozesse

In zahlreichen Unternehmen stehen Abteilungen vor ähnlichen Problemen: Teams arbeiten isoliert voneinander, es gibt keine zentrale Übersicht über Anfragen oder laufende Services, und ineffiziente Prozesse kosten wertvolle Zeit und Ressourcen. Die Folge sind Verzögerungen, Missverständnisse und Frustrationen – vor allem, wenn die Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen hinweg nicht reibungslos funktioniert.

Während das klassische IT-Service-Management (ITSM) darauf abzielt, IT-Services zu organisieren und zu optimieren, greift es oft zu kurz, um die Anforderungen anderer Abteilungen wie HR, Finanzwesen oder Kundenservice abzudecken. Genau hier setzt Enterprise Service Management (ESM) an.

Wir erklären Ihnen, wie eine ESM-Lösung Ihrem Unternehmen hilft, Prozesse zu automatisieren, Transparenz zu schaffen und die Zusammenarbeit zu fördern.

Isolierte Systeme und ineffiziente Prozesse als Herausforderung 

Viele Abteilungen innerhalb eines Unternehmens haben ihre eigenen Tools, Systeme und Prozesse, die oft nicht miteinander vernetzt sind. So verwendet die IT ein Ticketing-System, während beispielsweise das HR-Team für Mitarbeiter-Onboarding-Prozesse auf eine eigene Software-Lösung setzt. Diese isolierten Silos erschweren es, den Überblick über Anfragen zu behalten, sie effizient zu priorisieren und abteilungsübergreifend zu arbeiten. Hinzu kommt der manuelle Aufwand, der die Fehleranfälligkeit erhöht und wertvolle Ressourcen bindet.

Darüber hinaus fehlt es häufig an Transparenz: Es bleibt unklar, welche Teams wie stark ausgelastet sind oder wo Engpässe auftreten. Dies führt nicht nur zu Verzögerungen, sondern auch zu einer schlechten Servicequalität und Unzufriedenheit bei den Mitarbeitenden. Ohne einheitliche, automatisierte Prozesse bleibt das Potenzial für Optimierung und Standardisierung oft ungenutzt.

ESM vs. ITSM – der entscheidende Unterschied:

Der Unterschied zwischen Enterprise Service Management (ESM) und IT Service Management (ITSM) liegt hauptsächlich im Anwendungsbereich und der Reichweite.

Während IT Service Management (ITSM) ein spezialisierter Ansatz für das Management von IT-Dienstleistungen ist, geht Enterprise Service Management (ESM) einen Schritt weiter: ESM betrachtet die gesamten Unternehmensprozesse, um abteilungsübergreifende Prozesse zu verbessern und zu vereinheitlichen.

ESM als Lösung: Optimierte Abläufe für das ganze Unternehmen

Enterprise Service Management schafft eine zentrale Plattform, auf der Serviceanfragen und -prozesse eines Unternehmens abgebildet werden können. Indem es bewährte Service-Management-Praktiken aus der IT auf andere Abteilungen überträgt, trägt ESM dazu bei, Arbeitsabläufe zu automatisieren, die Zusammenarbeit zu verbessern und eine höhere Servicequalität zu gewährleisten.

Durch den Einsatz einer ESM-Lösung können Unternehmen:

  • Transparenz schaffen: Durch die Implementierung eines zentralen Helpdesks inklusive diverser Service-Prozesse entsteht eine ganzheitliche Lösung.
  • Prozesse automatisieren: Routineaufgaben wie Genehmigungen oder Anfragen können automatisiert werden, was Zeit spart und Fehler minimiert.
  • Effiziente Zusammenarbeit fördern: Durch bessere Kommunikation zwischen Abteilungen können Anfragen schneller bearbeitet und Informationen effektiver geteilt werden.
  • Datenbasiert entscheiden: Flexible und aussagekräftige Reportings ermöglichen es, fundierte Entscheidungen zu treffen und kontinuierlich Verbesserungen vorzunehmen

Eine ESM-Lösung bietet eine integrierte Plattform, die Unternehmensservices zentralisiert und verbessert.

Der Weg zu einem zentralen Service Management

Bei der Implementierung einer ESM-Lösung kommt es nicht nur auf die richtige Technologie an, sondern auch auf eine maßgeschneiderte Beratung und Unterstützung.

Unsere Expertinnen und Experten bei HiQ verfügen über jahrelange Erfahrung und haben erfolgreich Projekte in unterschiedlichen Branchen umgesetzt. Gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln wir ein ESM, das auf ihre spezifischen Anforderungen zugeschnitten ist. Wir kennen die Herausforderungen des Marktes und bieten fundierte, praxisnahe Lösungen.

Schritt für Schritt zu deiner ESM-Lösung:

  1. Gemeinsam erstellen wir mit Ihnen eine Problem- und Anforderungsanalyse
  2. Wir definieren technische Lösungsansätze, das Prozessdesign sowie die Umsetzung
  3. Wir implementieren deine Lösung iterativ und in enger und transparenter Zusammenarbeit mit Ihnen

Mit HiQ erhalten Sie alles aus einer Hand: Von der Problemanalyse über die Implementierung bis zur Optimierung – wir sind Ihr verlässlicher Partner in jeder Projektphase auf dem Weg zum Enterprise Service Management für Ihr Unternehmen.

Durch eine enge Zusammenarbeit stellen wir sicher, dass die Lösung nicht nur technologisch robust ist, sondern sich auch nahtlos in die bestehende Anwendungen einfügt.

Hinzu kommt: Wir sind Atlassian Platinum Solution Partner. So profitieren unsere Kunden von exklusiven Vorteilen und dem umfassenden Know-how, das wir durch unsere enge Partnerschaft mit Atlassian bieten.

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Sie möchten mehr über das ESM-Potenzial für Ihr Unternehmen erfahren? Unsere Expert:innen beraten Sie gern.

HiQ bietet Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen für zuverlässiges Gerätemanagement und drahtlose Firmware-Updates.

So optimieren Sie mit FOTA Ihre Time to Market

Die Time to Market (TTM) ist ein Schlüsselfaktor im Produktentwicklungsprozess. Sie beschreibt die Zeitspanne von der ersten Idee über die Produktentwicklung bis zur Markteinführung. Die Länge bzw. Kürze der Markteinführungszeit kann Unternehmen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil verschaffen: Je schneller ein Produkt den Markt erreicht, desto schneller generiert es Umsatz und etabliert sich, bevor die Konkurrenz nachziehen kann.

FOTA-Updates (Firmware Over-the-Air) bieten eine herausragende Möglichkeit, diesen Prozess erheblich zu beschleunigen – sei es in der Entwicklungsphase eines Produkts, bei Problemlösungen oder nach dem Produkt-Launch.

Schnellere Markteinführung mit Software-Updates “just in time”

Ein unfertiges Produkt auf den Markt bringen? Klingt erst einmal wenig überzeugend. Doch es kann tatsächlich eine clevere Strategie sein!

In einer optimalen Welt sind Hardware und Software eines Geräts immer zur gleichen Zeit fertig und Produkte können ohne teure Zwischenlagerung oder Wartezeit direkt auf den Markt gebracht werden.

Ist das in Ihrem Unternehmen der Fall? Dann herzlichen Glückwunsch, es wurden hoch optimierte Prozesse etabliert.

Wenn nicht, habe ich dennoch gute Nachrichten: Die Software muss nicht zeitgleich zur Hardware final sein!

Während das fertige Gerät bereits verpackt und auf dem Weg zum Kunden ist, können Developer noch die letzten Codezeilen abschließen oder die Qualitätssicherungsabteilung kann die zusätzliche Zeit nutzen, um alle Funktionen gründlich zu testen. Entscheidend ist, dass das Produkt beim ersten Einschalten ein drahtloses Update der Firmware erhält, um alle benötigten Funktionen bereitzustellen.

So können Sie die Produktion und Auslieferung Ihres Produkts frühzeitig starten, wodurch wertvolle Zeit und Kosten eingespart werden. Noch fehlende Features lassen sich zur Markteinführung (oder in einer späteren Phase) nachreichen. Wichtig ist, dass das FOTA-System in der Lage ist, alle Updates reibungslos zu orchestrieren und auszuspielen, damit der Launch Day ein voller Erfolg wird.

Risiken reduzieren: Bugs, Sicherheit, Compliance

Neben der grundsätzlichen Verkürzung der Time to Market durch FOTA Updates ist es entscheidend, potenzielle Komplikationen frühzeitig zu erkennen und entsprechend darauf zu reagieren, um unnötige Verzögerungen zu vermeiden sowie die eigene Marktposition erfolgreich zu halten und auszubauen.

Solche Komplikationen können durch veränderte Rahmenbedingungen entstehen, z.B. durch neue Sicherheitsstandards, die nicht erfüllt werden. Oder durch gravierende Probleme, die die QA-Abteilung entdeckt, wie nicht richtig funktionierende Features oder sogar Spyware in zugekaufter Hardware.

Sollte ein Unternehmen über kein FOTA-System verfügen, lassen sich Software-Probleme gegebenenfalls nur manuell per Hand und Stecker beheben – vorausgesetzt, die Geräte befinden sich nicht auf dem Markt bzw. beim Kunden. Ist das jedoch nicht mehr möglich, hat das Unternehmen hoffentlich ein kompetentes Marketing Team, um eine Rückrufaktion abzufedern – oder eben ein wirklich gut funktionierendes FOTA-System.

Ein entsprechendes FOTA-System muss im Fall der Fälle nicht nur hochgradig skalierbar sein, um eine sehr große Anzahl von Geräten gleichzeitig zu aktualisieren (und später wieder herunter skalierbar sein, um Kosten zu sparen). Es sollte auch verschiedene Rollout-Strategien und Backup-Pläne bieten, um im Ernstfall alle Updates effizient und risikofrei durchzuführen. So lässt sich sicherstellen, dass Fehlerbehebungen, Sicherheits- und Compliance-Updates schnell und ohne unnötige Kosten aufgespielt werden.

Sie möchten mehr zum Begriff FOTA im Kontext IoT erfahren?

Dann lesen Sie Teil 1 unserer Artikelreihe Firmware Over-the-Air: Wir erklären FOTA.

Flexible Feature-Updates nach Marktlage

Zwischen der Planung, Entwicklung und dem finalen Release eines Produktes vergehen oft Monate und Jahre. In der Zeit vor dem Internet und FOTA-Updates waren Unternehmen gezwungen, ein Produkt entsprechend von Anfang bis Ende durchzuplanen und komplett fertig auf den Markt zu bringen. Heute ist es möglich, neue Features ganz nach Bedarf nachzuliefern.

Ist das Produkt Ihres Unternehmens führend im Markt und die Kundenzufriedenheit hoch, kann es strategisch sinnvoll sein, Ressourcen und Entwicklungskosten zu sparen. Überrascht Ihr Konkurrent plötzlich mit einem innovativen Feature, kann man wieder in die Entwicklung investieren oder ein bisher zurückgehaltenes Update sofort ausrollen.

Auch unvorhersehbare Ereignisse, wie eine Pandemie oder eine Wirtschaftskrise, können dazu führen, dass Unternehmen ihre Prioritäten neu bewerten müssen. In solchen Fällen kann es ratsam sein, Entwicklungskosten zu reduzieren, wertvolles Kundenfeedback bzw. Daten zu sammeln oder Investoren für sich zu gewinnen.

Dank drahtloser Firmware-Aktualisierungen ist es möglich, nach der Markteinführung neue Funktionen flexibel zu entwickeln, auszurollen oder zurückzuhalten. Damit lässt sich ein Produkt bestmöglich auf sich ändernde Unternehmens- und Marktsituationen ausrichten.

Fazit

Egal, ob es um den Produkt-Launch, die Problemlösung während der Nutzung oder die Aktualisierung bereits ausgelieferter Geräte geht: Updates Over the Air sind eine effektive Maßnahme, um die Time to Market deines Produkts in verschiedenen Phasen zu verkürzen.

Dafür ist es entscheidend, über ein robustes FOTA-System zu verfügen. Ein gutes Firmware-Over-the-Air-System muss skalierbar, individualisierbar und zuverlässig sein. So ist es möglich, den dynamischen Anforderungen der heutigen Märkte gerecht zu werden.

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Eine lächelnde Person mit langen blau gefärbten Haaren blickt frontal in die Kamera und trägt einen orange-weißen Kapuzenpullover vor einfarbig rosa Hintergrund.

Katja Grünewald

Katja arbeitet seit 2022 als Softwareentwicklerin bei HiQ. Mit ihrer Erfahrung hinsichtlich FOTA und ihrer Leidenschaft für digitale Lösungen unterstützt sie Unternehmen auf dem Weg in Richtung Industrie 4.0.

Wir bei HiQ haben uns auf die Entwicklung von KI-Lösungen spezialisiert, die auf echte Unternehmensziele einzahlen.

So automatisieren Sie repetitive Aufgaben in Jira mit LLMs

Effizienzsteigerung mit KI

In vielen modernen Unternehmen sind Ticketsysteme unerlässlich, um Arbeitsprozesse zu organisieren und zu verfolgen. Dennoch kommen Anfragen, Probleme oder Aufgaben häufig noch per E-Mail bei den betreffenden Abteilungen an.

Herausforderung: Ressourcenverbrauch durch repetitive Klassifizierungsarbeit

Sobald entsprechende E-Mails im Unternehmen eingehen,  werden sie meist manuell verarbeitet und klassifiziert, bevor sie in Ticketsystemen wie Jira von Atlassian bearbeitet werden können. Dieser Prozess bindet wertvolle Personalressourcen, die effizienter eingesetzt werden könnten, beispielsweise für strategische Arbeiten.

Für die Kategorisierung der Vorgänge sowie die sinnvolle Befüllung der Felder im Ticketsystem ist ein Verständnis des Kontextes erforderlich. Bisher gab es keine technischen Möglichkeiten, diese Abläufe zu automatisieren. Durch die Weiterentwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) können diese Anwendungsfälle nun neu betrachtet werden.

Lösung: KI-gestützte Automatisierung mit Jira Automation in Verbindung mit LLMs

Large Language Models (LLMs) sind eine spezielle Art von KI, die darauf trainiert werden, menschliche Sprache zu verstehen, zu verarbeiten und zu generieren. Gerade die Fähigkeit,  Muster und Zusammenhänge im Kontext zu erkennen, macht diese Modelle für den beschriebenen Kontext so spannend: Mit der Integration von LLMs in Jira Automation können wiederkehrende Aufgaben nicht nur automatisiert, sondern auch intelligenter gestaltet werden.

Ein spannender Use Case ist die Verarbeitung von eingehenden Security-Updates. Dank der Leistungsfähigkeit von LLMs wird der Kontext dieser Updates automatisch erkannt und relevante Custom Fields in Jira werden entsprechend befüllt.

Stellen Sie sich vor, das IT-Security-Team erhält regelmäßig sicherheitskritische Informationen zu den im Unternehmen genutzten Systemen. Bisher sieht ein entsprechender Prozess zur Verarbeitung dieser Meldungen in Jira-Tickets wie folgt aus: Die Meldungen kommen über Schnittstellen / die Anbindung eines E-Mail-Postfachs in Jira an, werden dann von einem 1st-Level Team klassifiziert und die Informationen schließlich manuell in die entsprechenden Jira-Felder übertragen.

Durch die Verwendung eines LLMs in Verbindung mit Jira Automation ist es beispielsweise möglich, automatisch zu erkennen, welche Systeme betroffen sind und zu überprüfen, ob sie im Unternehmen vorhanden sind. Darüber hinaus können Priorisierungen vorgenommen werden und wichtige Informationen wie der Betroffenenkreis aus dem Kontext abgeleitet werden. Eine automatisierte Zuweisung zu den entsprechenden Teams ist ebenfalls möglich.

Diese Lösung reduziert den manuellen Aufwand erheblich und stellt sicher, dass keine relevanten Informationen übersehen werden.

Exkurs: Datenschutz und Sicherheit mit lokal gehosteten LLMs

Ein zentrales Anliegen vieler Unternehmen im Zusammenhang mit dem Einsatz von KI ist der Datenschutz. Besonders in Branchen, die mit sensiblen Daten arbeiten, etwa im Gesundheitswesen, im Finanzsektor oder bei sicherheitskritischen IT-Systemen, bestehen häufig Bedenken, sensible Informationen an externe, cloud-basierte KI-Systeme weiterzugeben, deren Sitz in den USA ist. Die Sorge um die Einhaltung strenger Datenschutzrichtlinien wie der DSGVO ist berechtigt, und viele Unternehmen entscheiden sich daher gegen den Einsatz von KI, um mögliche Datenschutzverletzungen zu vermeiden.

Hier bietet der Einsatz von lokal gehosteten LLMs eine ideale Lösung. Durch die Implementierung solcher Modelle on-premise oder in Rechenzentren innerhalb der EU können Unternehmen die volle Kontrolle über ihre Daten behalten und sicherstellen, dass diese nicht an externe Dienstleister oder Länder außerhalb Europas übertragen werden. Europäische Cloud-Anbieter und lokale Rechenzentren ermöglichen es, den gesamten Datenfluss und die Verarbeitung innerhalb der EU zu halten, wodurch die strengen Anforderungen der DSGVO erfüllt werden können.

Ein weiterer Vorteil von lokal gehosteten LLMs ist die individuelle Anpassung an die spezifischen Anforderungen eines Unternehmens. Sensible Daten wie E-Mail-Inhalte, Kundeninformationen oder sicherheitskritische Meldungen können sicher verarbeitet werden, ohne dass diese die geschützte IT-Umgebung des Unternehmens verlassen. Darüber hinaus können durch regelmäßige Sicherheitsupdates und interne Audits Sicherheitslücken proaktiv erkannt und geschlossen werden.

Für Unternehmen, die nach einer sicherheitskonformen und datenschutzfreundlichen KI-Lösung suchen, bietet die Kombination von Jira Automation mit lokal gehosteten LLMs den perfekten Ansatz, um von den Vorteilen der Automatisierung zu profitieren, ohne Kompromisse beim Datenschutz eingehen zu müssen. Gerne unterstützen wir Sie dabei, ein für Ihr Unternehmen passendes lokales LLM auszuwählen und zu nutzen.

Mehrwert: Effizienzsteigerung durch intelligente Automatisierung

Durch den Einsatz von LLMs und Jira Automation können Unternehmen nicht nur Zeit und Ressourcen sparen, sondern auch die Genauigkeit und Konsistenz der Verarbeitung sicherstellen. Wichtige Aspekte werden zuverlässig erkannt und die relevanten Felder in Jira automatisch befüllt. So kann das Team sich auf die wirklich wichtigen Aufgaben konzentrieren, während repetitive Arbeiten intelligent und effizient durch das System abgedeckt werden.

KI für Jira Automations bietet damit insbesondere die folgenden Vorteile:

  • Automatisierte Klassifizierung der eingehenden Mails
  • Auslesen von Kontext-Informationen & Prüfung mithilfe von Assets
  • Mitarbeitende können sich auf andere Kernaufgaben oder um Problemlösungen kümmern, statt viel Zeit auf die manuelle Arbeit der Sichtung eingehender Mails zu verschwenden
  • Schnelleres Erkennen von Sicherheitslücken und damit auch weniger Ausfallrisiko

Sie möchten wissen, ob und wie Sie KI in Jira / Jira Service Management einsetzen können, um Ihre Prozesse noch effizienter zu gestalten?

Als ESM-Experten und Atlassian Platinum Solution Partner beantworten wir Ihre Fragen. 
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Ausblick: Zukunft der KI-gestützten Automatisierung

Die Integration von LLMs in Jira Automation bietet ein enormes Potenzial für eine ganzheitliche Servicebereitstellung im Rahmen von Enterprise Service Management mit reduziertem Mehraufwand. Zukünftig könnte der Einsatz von KI noch weiter optimiert werden, indem LLMs lokal betrieben werden, um sensible Daten besser zu schützen. 

Darüber hinaus lassen sich auch Integrationen mit anderen Systemen, wie beispielsweise der Automationsplattform Frends, realisieren, um ein noch nahtloseres Workflow-Management zu ermöglichen. Auch der Einsatz von Atlassian Forge für eine tiefere Integration, etwa zur Berücksichtigung von Anhängen in eingehenden E-Mails, eröffnet spannende Möglichkeiten.

Fazit: Ein Schritt in die Zukunft der Automatisierung

Die Kombination aus KI und den Automatisierungsmöglichkeiten in Anwendungen wie Jira eröffnet Unternehmen ganz neue Wege, Prozesse zu optimieren und wertvolle Ressourcen freizusetzen.

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