27/01/2026
Fünf Must-dos für eine Software-First-Strategie
1. Geschäfts- und Erlösmodelle vom Kundenwert her neu denken
Klassische Preislisten aus der Vor-Cloud-Ära bremsen heute Wachstum und Skalierung. Statt eimaliger Lizenz- oder Projektpreise zählen nutzungsbasierte und ergebnisorientierte Modelle:
- Pay-per-Use
- Subscriptions
- Digitale Zusatzpakete und Services
Industrieunternehmen, die Service, Daten und Software bündeln, schaffen planbare, wiederkehrende Umsätze – und binden Kunden über Jahre hinweg, nicht nur bis zum nächsten Kauf. So enstehen skalierbare digitale Geschäftsmodelle, die über den gesamten Lebenszyklus Ihrer Produkte tragen.

2. Eine skalierbare Technologie-Infrastruktur aufbauen
Monolithische Altsysteme sind der größte Bremsklotz jeder digitalen Transformation.
Im nächsten Jahrzehnt braucht Ihr Unternehmen eine moderne, skalierbare IT-Architektur, die Wachstum unterstützt statt blockiert:
- Cloud-first statt Serverkeller
- Microservices statt monolithischer Monster-Applikationen
- Saubere, dokumentiert APIs statt starrer Punkt-zu-Punkt-Schnittstellen
So bringen Sie neue digitale Services in Wochen statt Jahren in den Markt – und Ihre IT wächst flexibel mit dem Geschäft, statt es auszubremsen.
3. Software zum wichtigsten Werttreiber machen
Ihre Kunden kaufen längst nicht mehr nur Hardware. Sie kaufen Verfügbarkeit, Transparenz, Sicherheit und Effizienz – all das entsteht durch Software.
Ob vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance), digitale Zwillinge, Self-Service-Portale oder datengetriebene Optimierung: die margenstarken Erträge liegen in den digitalen Funktionen rund um Ihr Kernprodukt.
Wer Software als Herzstück der Wertschöpfung versteht, differenziert sich dort, wo Wettbewerber noch über reine Maschinen-Features diskutieren. So entsteht ein klarer Wettbewerbsvorteil im Markt für industrielle Digitalisierung.
4. In strategischen Ökosysteme und Partnerschaften investieren
Kein Industrieunternehmen wird allein zum Software-Champion.
Das nächste Jahrzehnt gehört denen, die klug kooperieren:
- Mit Cloud-Providern, um flexibel und global skalierbar zu werden
- Mit Spezialsoftware-Anbietern, um schneller marktreife Lösungen zu liefern
- Mit Integrationspartnern, um Lösungen nahtlos in bestehende Kundenlandschaften einzubetten
Offene Schnittstellen, gemeinsame Angebote und ein starkes Partner-Ökosystem erweitern Ihren Markt – ohne, dass Sie jeden Baustein selbst entwickeln müssen. So beschleunigen Sie Ihre digitale Transformation, ohne an Komplexität zu ersticken.
5. Autonome, funktionsübergreifende Produktteams befähigen
Software-First ist nicht nur eine Technologiefrage, sondern vor allem eine Organisationsfrage.
Die erfolgreichsten Unternehmen trennen nicht mehr zwischen „Fachbereich“ und „IT“. Sie arbeiten in cross-funktionalen Produktteams, die:
- Produktmanagement, Entwicklung, Betrieb, Security und Vertrieb an einen Tisch bringen
- klare, gemeinsame Ziele verfolgen
- Verantwortung für ein Produkt Ende-zu-Ende übernehmen
Diese Teams liefern in kleinen, messbaren Schritten, testen früh am Markt, lernen schnell und verbessern kontinuierlich. So entsteht eine hohe Innovationsgeschwindigkeit, die klassische Projektorganisationen nicht erreichen.
Warum wir der richtige Partner für diesen Weg sind
Für Industrieunternehmen bedeutet Software-First einen tiefgreifenden Umbau: Geschäftsmodell, Architektur und Organisation müssen zusammenspielen. Der Weg ist anspruchsvoll – aber machbar, wenn Industrieerfahrung, Technologiekompetenz und Umsetzungspower zusammenkommen.
Genau hier setzen wir an:
Wir verbinden Engineering-Verständnis mit Software-Exzellenz.
Wir helfen Ihnen dabei,
- aus Ideen marktreife, lauffähige digitale Produkte zu machen,
- aus Projekten wiederkehrende, skalierbare Erträge zu entwickeln und
- aus Insellösungen eine tragfähige, sichere Software- und Datenarchitektur aufzubauen.
Wenn Sie Ihr Industrieunternehmen im nächsten Jahrzehnt denken und führen wollen wie ein Softwareunternehmen – ohne Ihre industrielle DNA zu verlieren – sind wir der Partner, der diese Transformation mit Ihnen gestaltet:
Mit klaren Ergebnissen statt großer Versprechen.
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Alina Gehrmann
Alina ist Teil des Marketingteams von HiQ. Sie reist gerne in andere Länder oder vertieft sich in einen guten Roman. Ansonsten trifft man sie auch gerne draußen an – beim Wandern oder in ihrem Garten.