20/05/2025

Smarter Arbeiten mit Rovo Agents

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Smarter arbeiten mit Rovo Agents

Eigene KI-Assistenten erstellen – Schritt für Schritt mit Atlassian Rovo

Erst kürzlich hat Atlassian angekündigt, seine Enterprise-AI-Lösung Rovo für die Mehrheit seiner Cloud-Kunden ohne Zusatzkosten bereitzustellen. Aktuell beginnt die Einführung mit Zugriff für Premium- und Enterprise-User von Jira, Confluence und Jira Service Management; der Zugang für Standard-User folgt in Kürze.

Rovo umfasst mehrere Komponenten, darunter Rovo Search als mächtige Suche über alle Atlassian-Lösungen hinweg; und Rovo Chat als ein KI-Kollege, der Fragen beantwortet und intelligente Vorschläge liefert; sowie die Rovo Agents.

Was sind Rovo Agents?

Stellen Sie sich Rovo Agents als sofort einsatzbereite und maßgeschneiderte spezialisierte KI-Teamkollegen vor, die bereit sind, mit Ihnen zusammenzuarbeiten. Sie basieren auf der Plattform von Atlassian und gehen über einfache Automatisierung hinaus. Sie können:

  • Jira-Backlogs bereinigen
  • Release Notes erstellen
  • Aufgaben nach Themen organisieren
  • Meetings zusammenfassen
  • Feedback analysieren
  • und vieles mehr – vollständig integriert in Ihre vorhandenen Atlassian-Tools und Workflows.

Sie können mit einem der 20 vorgefertigten Rovo-Agents beginnen oder eigene Agenten erstellen, die auf die spezifischen Bedürfnisse Ihres Teams zugeschnitten sind. Womit wir zum nächsten Punkt kommen: drei Beispiele für Rovo-Agents.

Beispiele von Rovo Agents

So erstellen Sie Ihren eigenen Rovo Agent

Die Erstellung eines eigenen Rovo Agents ist unkompliziert und erfordert keine technischen Vorkenntnisse. Die Einrichtung erfolgt über ein geführtes No-Code-Interface direkt im Produkt: 

  1. Definieren Sie den Zweck Ihres Agenten | Beantworten Sie zuerst diese drei grundlegende Fragen:
  • Rolle: Wer nutzt den Agenten? (z. B. Produktmanager:in).
  • Ziel: Was soll der Agent erreichen? (z. B. Backlog bereinigen)
  • Einsatzgebiet: Wo wird der Agent aktiv sein? (z. B. in Jira)

Als Beispiel: Eine Produktmanagerin erstellt einen Agent, der doppelte Tickets erkennt, fehlende Angaben kennzeichnet und die Einhaltung von Label-Vorgaben überprüft.

  1. Konfigurieren Sie den Agenten. | Fügen Sie nun die Details hinzu:
  • Name & Beschreibung: Wählen Sie einen aussagekräftigen Namen, z. B. „Release Manager Agent“, und eine kurze Beschreibung.
  • Anweisungen: Definieren Sie das Verhalten des Agenten mithilfe eines Prompts in natürlicher Sprache.
  • Wissensbasis: Verknüpfen Sie relevante Datenquellen, z. B. Confluence-Beriche, Google-Drive-Ordner oder Jira-Projekte.
  • Aktionen: Wählen Sie bis zu fünf Aktionen aus, z. B. Seiten erstellen, Issues verschieben oder Inhalte analysieren.
  • Beispiel-Prompts: Geben Sie Usern Einstiegsprompts wie „Was ist der Status der offenen Bugs?” an die Hand.

Rovo ist dafür gemacht, Unternehmenswissen sicher zu erschließen, komplexe Daten in maßgeschneiderte Einblicke umzuwandeln und die Entscheidungsfindung für eine noch effizientere Teamarbeit zu beschleunigen.

Rovo Agents bieten Teams zwei besonders wertvolle Vorteile. Erstens ermöglichen sie erhebliche Zeitersparnisse, indem sie wiederkehrende Aufgaben automatisieren – etwa das Zusammenfassen von Meeting-Transkripten oder das Gruppieren von Jira-Issues – und so wöchentlich viele Arbeitsstunden einsparen. Zweitens unterstützen sie die Qualitätssicherung, indem sie vordefinierte Frameworks konsequent anwenden und Teams helfen, interne Standards und Best Practices einzuhalten.

Und damit kommen wir zum letzten Punkt dieses Artikels: fünf bewährte Tipps für den erfolgreichen Einsatz von Rovo Agents.

Erfolgreich Arbeiten mit Rovo Agents

Damit Ihre Agents maximalen Nutzen stiften, empfehlen wir folgende Vorgehensweise: 

  1. Fangen Sie klein und fokussiert an: Erstellen Sie zunächst Agenten mit klar definierten Aufgaben. Erweitern Sie ihre Fähigkeiten schrittweise nach Bedarf.
  2. Testen Sie, bevor Sie automatisieren: Chatten Sie zunächst manuell mit dem Agenten. Überprüfen Sie sein Verhalten, bevor Sie ihn in kritische Arbeitsabläufe einbinden.
  3. Geben Sie gezieltes Feedback: Wenn der Agent einen Fehler macht, fragen Sie ihn nach dem Grund und verfeinern Sie dann seine Anweisungen. Iteration ist der Schlüssel.
  4. Sorgen Sie für Transparenz: Jeder Agent sollte ein Profil haben, aus dem sein Zweck und seine Fähigkeiten hervorgehen. Das schafft Vertrauen und fördert die Akzeptanz.
  5. Verwenden Sie Beispiele: Musteraufforderungen helfen dem Agenten, besser zu arbeiten. Zeigen Sie ihm anhand von relevanten, realen Szenarien, wie er reagieren soll.

Fazit: Kleine Helfer, große Wirkung

Rovo Agents bringen die Vorteile künstlicher Intelligenz direkt in Ihre tägliche Arbeit – ganz ohne komplexe Implementierung oder tiefes technisches Know-how. Agenten sparen Ihnen Zeit, sorgen für mehr Übersicht und ermöglichen es, sich auf das zu konzentrieren, was wirklich zählt.

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